Sponsoring-Geschichte
Giesse, Reguitti und Sport
Giesse blickt auf eine lange Geschichte erfolgreicher Sponsoringaktivitäten zurück. Das Unternehmen wurde in der Emilia-Romagna gegründet, im Herzen der berühmten „Motor Valley“, jener Region, aus der ikonische Marken des Motorsports und Luxus wie Ferrari, Lamborghini, Ducati, Maserati und Pagani hervorgegangen sind. Motorsport war daher von Anfang an ein natürlicher Ausdruck der eigenen Wurzeln und Werte.
Im Laufe der Jahre umfassten diese Partnerschaften traditionsreiche Marken wie Ferrari und Lancia sowie Teams in renommierten Wettbewerben wie der Rallye-Weltmeisterschaft und der Le-Mans-Serie, ebenso wie nationale und lokale Rennen. Diese Kooperationen haben das Wachstum von Giesse begleitet und bestätigt, dass erfolgreiche Marken, auch aus unterschiedlichen Branchen, häufig eine gemeinsame Kultur der Exzellenz, Innovation und Leistungsorientierung teilen.
Im Folgenden finden Sie einige Beispiele aus der Sponsoring-Geschichte von Giesse und Reguitti.












Reguitti hat seinen Namen historisch eng mit der Welt des Rallyesports verbunden, in Einklang mit dem Gebiet der Val Sabbia, in dem das Unternehmen ansässig ist. Eine Landschaft mit anspruchsvollen Straßen und bergigen Umgebungen, die Präzision, Kontrolle und Zuverlässigkeit erfordern, genau die Werte, die sowohl die Marke als auch die von ihr unterstützten Wettbewerbe auszeichnen.






Siege
Von Giesse und Reguitti gesponserte Teams haben in verschiedenen Motorsportklassen Titel gewonnen.
- 1993 – European Rally Championship
- 1994 – Class 1 World Powerboat Championship
- 1994 – 1000-Seen-Rallye
- 1996 – Rallye Monte Carlo
- 1997 – International Sports Racing Series, Klasse SR1
- 1998 – International Sports Racing Series, Klasse SR1
- 1998 – 24 Stunden von Daytona
- 2006 – Rallye Monza (Klasse N)
- 2006 – FIA GT2 Championship
- 2011 – Le Mans Grand Touring Endurance
- 2011 – Rallye Monza (Klasse N4)
Kuriosität
Ayrton Senna am Steuer des Giesse-Ferretti Class 1
1993, nur wenige Tage nach dem Großen Preis von San Marino, befand sich Ayrton Senna an der Adriaküste der Romagna, als ihm fast zufällig eine völlig neue Erfahrung angeboten wurde: an Bord eines leistungsstarken Offshore-Boots zu gehen, das von Norberto Ferretti entwickelt wurde.
Senna hatte ein solches Boot noch nie gesteuert und es zuvor nicht einmal aus der Nähe gesehen. Doch kaum war er in dem Katamaran—einem hochmodernen Fahrzeug mit zwei Lamborghini-Motoren mit jeweils über 900 PS—angekommen, zeigte er sofort Neugier und einen nahezu instinktiven Ansatz, stellte technische Fragen und versuchte, das Verhalten des Bootes unmittelbar zu „spüren“.
Schon nach wenigen Minuten der Eingewöhnung begann er mit natürlicher Leichtigkeit schneller zu fahren, meisterte Kurven, Slalommanöver und Beschleunigungen, als wäre er schon immer auf dem Wasser zu Hause gewesen. In kürzester Zeit verstand er das Verhalten des Rumpfs und der Wellen und erreichte beeindruckende Geschwindigkeiten von über 200 km/h – mit derselben Sensibilität, die ihn auf der Rennstrecke einzigartig machte.
Diese Episode ist zu einem Sinnbild für Sennas Talent geworden: die Fähigkeit, ein völlig neues Fahrzeug nahezu sofort zu verstehen und zu beherrschen, indem er Instinkt, Technik und Kontrolle ohne direkte Vorerfahrung von einem Kontext auf einen anderen überträgt.






Credit: gentlemendrivers_official, Luca Ferrari